Mitglieder

Uli Abt

Uli Abt Jahrgang 1942, 1953 bis 1958 Thomanerchor Leipzig. Danach nie mehr gesungen. Animierte meine ganze Familie, die DDR 1959 zu verlassen (5 Geschwister). Wollte als 17 Jähriger Deutschland Richtung Afrika über Sizilien per Fuß verlassen. Jedoch ohne Geld und Beruf doch nicht möglich. Machte Ausbildung als Fernsehtechniker in FFM. bei BRAUN, später Meister und Staatlicher Datentechniker, kurz beim WDR, dort zu langweilig. Wieder Deutschland verlassen wegen Bundeswehr.

Rock’n Roll Musik inspirierte meine Freiheitsliebe.
Heirat 1960. Krebserkrankung 1964-1966, weiterkämpfen. Selbständig seit 45 Jahren.
Meine Frau prügelte mich vor 2 Jahren zu den Rock’n Rollatoren.
Hier schließt sich der Kreis des Lebens.

Daria Assmus

Elena Beck

Meine Mutter erzählt immer gerne über mich, dass ich schon gesungen habe, bevor ich richtig sprechen konnte. Meine musikalische Ausbildung begann zunächst mit der Geige, bevor ich dann in den Genuss von 10 Jahren Gesangsunterricht kam. Inzwischen singe ich abgesehen von den Groove@Grufties im Jazzchor der Uni Bonn und bei jeder anderen Gelegenheit, die sich bietet.
Zum beruflichen Werdegang: Studium der Anglistik, Germanistik und Musikwissenschaft auf Magister an der Uni Bonn, dann Quereinstieg in die Veranstaltungsbranche. Weiterbildungsstudium im Fach Deutsch als Fremdsprache, soeben abgeschlossen.

Anke Bohnsack

Jahrgang 1944, Verwaltungsausbildungen (Angestelltenlehre, mittlerer und gehobener Verwaltungsdienst) und mehrjährige Tätigkeit in den Behörden der Freien und Hansestadt Hamburg, aktiv im Amateurtheater der dbb-Jugend „kleine bühne“, Studium der Soziologie in Hamburg und Marburg, während des Studiums und danach freiberufliche Tätigkeit in der politischen Erwachsenenbildung. Danach Referentin im Arbeitskreis Gleichstellung der Frau der SPD-Bundestagsfraktion. Wechsel in den WDR und dort bis Ende 2009 Leiterin der Geschäftsstelle des WDR-Rundfunkrats. Volkslieder, Arbeiterlieder, Pop- und Rock-Songs sind immer noch fester Bestandteil ihres Lebens.

Jörg Bohnsack

Jahrgang 1948, aktiv in der Kirchenmusik in Schönkirchen bei Kiel, Ausbildung zum Buchdrucker in Kiel, Studium der Sozialpädagogik in Schleswig, Studium der Soziologie in Hamburg und Berlin, zuerst freiberufliche, dann hauptamtliche Tätigkeit in der politischen Erwachsenenbildung, Organisation von Veranstaltungen und Bildungsreisen mit Partnern unter anderem aus China, Aserbaidschan und osteuropäischen Ländern. Singen und Musizieren bereiten ihm bis heute große Freude.

Peter Deteren

geb. am 6. Mai ’45 in Harz – Nähe, doch mit Wurzeln am Niederrhein, Gymnasiallehrer a. D., zur Zeit: SENIOR STUDENT mit Freude an Kunst und Kultur, polit. Engagement, vor allem aber Dichter aus Passion.

Eva Engel

Johanna Farwick zum Hagen

Bernhard Hieronymi

Nach fünfzig Jahren in der wunderbaren Welt der Schule als Volksschüler, Gymnasiast, Berufsschüler, Kollegschüler, Referendar, Mathe- und Sportlehrer, Schulleiter mit vielen spannenden Erlebnissen und nachhaltigen menschlichen Begegnungen, erhielt ich unverhofft im beschaulichen Ruhestand die Chance, in einer bunten Truppe zu singen, zu schauspielern, zu tanzen. Die vielfältige Theaterwelt, die ich vierzig Jahre zuvor schon einmal für längere Zeit als Statist erleben durfte, erschloss sich mir erneut und erzeugte große Lust aufs Weitermachen. Dass meine Enkel (12 und 14 Jahre) den Wunsch äußerten, die Show ein zweites Mal zu sehen, macht mich stolz. Da will man glatt noch einen draufsetzen – und vielleicht kann in zehn Jahren auch mein jüngster Enkel Paul noch den rockenden Opa auf der Bühne erleben. Und wenn meine Ehefrau nach 45 gemeinsamen Jahren bereit ist, mich nach der letzten Vorstellung mit anschließender Dernierenfeier nach Hause zu kutschieren, dann kann nicht alles falsch sein, was wir als Groove@Grufties so treiben.

Ilsegret von Hofe

Vom Bauernhof im Münsterland hat es mich nach Studium und Umwegen der Liebe wegen nach Bonn gelockt.
Meine Begeisterung für Modernen Tanz mit langjähriger Tanzerfahrung hat zu ersten Bühnenerfahrungen geführt. Mit Familie und Beruf ließ sich Gesang jedoch besser vereinbaren. Seit über 30 Jahren singe ich in Chören, seit langem jetzt in der Kantorei der Lutherkirche Poppelsdorf – mit wunderbaren Konzerten.
Wieder mal Bach – da lockte das Angebot von Michael Barfuss – natürlich zusätzlich.
Bewegen wie Radfahren, Tennis, Bergsteigen, Tanz sowie Gesang, manchmal auch mein Klavier sind für mich erholsamer/kreativer Gegenpol zu meiner Arbeit als Psychoonkologin.

Jürgen

Im Alter von 18 Jahren gründete ich, mit einer geschenkten Gitarre und dem dazugehörigen Grundkurs, 1964 in Herne die Band „The Hulimes“. Danach wurde für viele Jahre die Querflöte mein Musikinstrument. Meine Tenorstimme zwang mich dann geradezu, als Chorsänger aktiv zu werden. So habe ich bis heute die Beziehung zur Musik erhalten. Mit Einstieg ins Rentenalter bin ich zum richtigen Zeitpunkt zu den Groove@Grufties gestoßen.

Maren

Physiotherapeutin, Jg. 1950. In Hamburg geboren und aufgewachsen, erlebte ich mit Begeisterung im Star–Club und Top Ten unter anderem: „The Searchers, The Liverbirds, The Hollies, Jimmy Hendriks und viele deutsche aufstrebende Rock Bands. Als Chorsängerin der klassischen Musik bin ich jedoch der Rock- und Popmusik treu geblieben und freue mich jetzt, im quirligen Ruhestand, bei den Groove@Grufties diese Begeisterung ausleben zu können.

Karin Hüsken

Meinen Hauptberuf als Lehrerin frühzeitig beendet, wieder auf freiem Fuß und nun endlich Zeit! Zeit neue Wege in der Verbindung von Kunst, Musik und Sport zu ergründen und zu schauen, was da noch geht. Die alte Spur wieder aufgenommen um sie zu vervollständigen.

Gelernt und vorbereitet darauf seit frühester Kindheit. Mit sechs Jahren am Konservatorium in Bremen das Hauptfach Akkordeon gewählt – Jugend musiziert – Schulchor – Leistungssport – und der quirlige Chor von Hartmut Emig, der mich so richtig zur Chorsängerin machte. Studium Kunst und Sport und immer wieder in den Klavierübungsraum der Universität geschlichen. Geheiratet und drei wundervolle Kinder bekommen, mit denen man so köstlich diskutieren kann. Saxophon und Klarinette spielen und lieben gelernt – viel gemalt, um die Musik zu verbildlichen – und immer wieder in Chören gesungen und in Orchestern und Ensembles musiziert. Eine Tangoband gegründet und nun bei den groove@grufties angekommen.

 

Walter Jaksch

Habe in jungen Jahren in einer Beatband (als Bassist) mitgespielt, in meiner Berliner Zeit war ich aktiv in der Studentenbewegung tätig, meine Brötchen verdiente ich als Lehrer im beruflichen Schulwesen, jetzt bin ich in unterschiedlichen Chören (Klassik/Pop) präsent und das macht mir Spass!

Leni Klischies

Geboren in Walsum (jetzt Duisburg), Eltern deutsch – italienisch, verheiratet, 3 Kinder und 3 Enkel.

Nach überstandenem Krieg besuchte ich die Kaufm. Handelsschule in Dinslaken, Ausbildung zur Großhandelskauffrau, Ausbilder-Eignungsprüfung vor der IHK Duisburg Wesel, Übernahme des elterlichen Handwerksbetriebes gemeinsam mit Ehemann Kurt.
10 Jahre interessante Tätigkeit in der Alexander von Humboldt-Stiftung.
Das Singen hat mein Leben sehr bereichert, als Kind in der Familie, später während unserer Urlaubsreisen im Auto, um die Kinder ruhig zu halten. Seit dem 10. Lebensjahr singe ich in Chören.

Ich bin sehr harmoniebedürftig, liebe meine Familie, das Lesen, Schreiben, Fotografieren, Tanzen und Reisen, lerne Englisch in der Volkshochschule und bin seit vielen Jahren auf verschiedenen Gebieten ehrenamtlich tätig.

Toll finde ich, mit dem Generationenchor singen und spielen zu können.
Mein Ehemann Kurt und ich haben das große Glück gehabt, im reifen Alter auf der Bühne zu stehen.
Danke Michael!

Kurt Klischies

Nachdem durch den Krieg vieles zerstört wurde, hieß es: „Das Handwerk hat goldenen Boden!“ So war es goldrichtig, zwei Handwerksberufe zu erlernen und erfolgreich abzuschließen.
Mit 18 Jahren traf ich in der Tanzstunde auf meine Frau Leni. Wir heirateten im Alter von 22 Jahren, bekamen 3 Kinder und 3 Enkel.
Meisterprüfung bei der Handwerkskammer Düsseldorf, Übernahme des elterlichen Betriebes gemeinsam mit meiner Frau. Lehrlingsausbildung, Mitwirkung in verschiedenen Fachausschüssen. Vor dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand 10 Jahre Tätigkeit in der Alexander von Humboldt-Stiftung.
Meine Hobbys sind das Motorrad- und Wohnmobilfahren, das Tanzen und Singen. Ich singe seit über 50 Jahren in Chören.
Der Aufruf des Theaters Bonn, sich für den Generationenchor zu bewerben, kam gerade richtig. Ich bin begeistert von dem, was entstanden ist, dank Michael Barfuß.

Ulrich Köhler

Werner Ulrich Köhler, Jahrgang 1948, Witwer, 4 Kinder, 4 Enkel.

Ich begann mit 16 Jahren im Schulchor, 1966 Philharmonischer Chor Bonn, 1970 Chur Cölnischer Chor Bonn, 1972 Eintritt in den Extrachor des Theater Bonn, dort immer noch tätig. 2002 Gründung der BONNER OPERISTEN gemeinsam mit Gudrun Schröder.

Gesangsausbildung unter anderem bei Professor Maria Hittorf. Solo bei diversen Messen und Hochzeiten, aber auch Operette immer wieder gerne.
Viele Jahre im Wesentlichen mit „klassischem“ Chorgesang aus Oper, Operette und Konzert verbracht. Ausflüge zu Musical und Schlager sind auch immer dabei.

Ach so… Theaterspielen im Volkstheater Rhein-Sieg mach ich ja auch noch… und koordiniere den Extrachor, und helfe immer wieder gerne in Chören aus, wenn die Musik mich interessiert.

Und nun – endlich – die Musik nicht nur meiner Jugend, sondern die Musik, die ich heute immer noch gerne höre, einschließlich ganz aktueller Sachen. Höre auch gerne schon mal 1live.

Die Groove@Grufies sind das Beste, was mir in meinem Sängerleben je passiert ist.
Michael Barfuß sei Dank!

Viktoria Lohner

Steffi Massieu

Schon mit 15 habe ich erste Chorerfahrung gemacht und über das Klavierspiel die Liebe zur klassischen Musik entdeckt. Zwischendurch wurde mal eben ein bisschen Geld als Realschullehrerin verdient. Erst mit über 50 bin ich wieder zum Chorsingen gekommen, aber dieses Mal eher im Popbereich. Habe eine starke Affinität zur französischen Lebensart und Kultur (seit 50 Jahren mit einer Französin befreundet).

Gert Müller

1937 in Bonn geboren.
1945, direkt nach dem Krieg, 4 Jahre Klavierunterricht erhalten.
Mit mäßigem Erfolg wegen mangelnder Lust zum Üben.
Mitte der 1950er Jahre im Radio „Swing“ gehört (z. B. Glenn Miller)
und sofort elektrisiert.
Fortan „Jazzfan“ für Swing und Dixieland.
Vom Taschengeld gebrauchte Gitarre gekauft und selbst spielen
gelernt. Ich wollte den Swing-Rhythmus!
Zusammen mit Freunden Anfang der 1960er Jahre eine
Dixie-Band namens „Hot Jazz Union“ gegründet
Dazu Banjo gekauft und spielen gelernt.
Die Band bestand ca. 10 Jahre und trat in Bonn und Umgebung in den
einschlägigen Lokalitäten auf.
Danach keine Zeit mehr für Musik wegen Familiengründung, Ausbau der beruflichen Tätigkeit als Versicherungskaufmann und Aufbau einer eigenen
Agentur in Bonn.
Da mich die Musik und vor allem der Jazz doch nicht losließen, habe ich mir später eine Orgel und danach ein Klavier gekauft und darauf das„Jazzen“ probiert; wegen Arthrose in den Fingern war Gitarrespielen nicht mehr möglich, was mich sehr betrübte!
Nach dem Eintritt in den Ruhestand 2001 trat ich mehr durch Zufall in einen Chor ein und sang zunächst im Tenor bei den „Bonner Vokalisten“ und heute im Chor „Amici Cantandi“.
Da in den meisten Chören mehr klassische Musik gesungen wird, hat mich ein Aufruf in der Presse im Januar 2011 geradezu elektrisiert, denn dort wurden auch ältere Leute gesucht, um Pop-Musik auf einer Theaterbühne zu singen.
So kam ich zu den „Grove @Grufties“ und zur „Rock´n Rollator Show“.

Steven F. Perry

Steven Franklin Perry. 14.3.1944 in der Nähe von Boston (USA) geboren, in Norfolk, Connecticut aufgewachsen. Studierte Biologie am Middlebury College (Vermont) und an der Boston University. 1974 nach Deutschland für einen einjährigen Forschungsaufenthalt gekommen. Habilitation Universität Oldenburg. 16 Jahre und 2 Ehen später nach Kanada ausgewandert. 1994 Ruf an die Universität Bonn, Institut für Zoologie. Unterricht in Zoologie und Atmungsbiologie, zahlreiche Publikationen, letztens über das Atmungssystem der Dinosaurier. Gastprofessor Universidade de São Paulo, Gründer der International Society for Respiratory Science. Chorsänger, Folksänger. Zurzeit wohnhaft in Bad Godesberg.

Christian Pütz

In der Opernkantine begann alles, als ich von den groove@grufties und deren Repertoire hörte. Das erinnerte mich an meine wilden 68er Jahre. Und die nun mit Musik, Singen und Schauspielern zu kombinieren, macht einfach unbeschreiblich riesigen Spaß.
Vielleicht hätte ich nicht 35 Jahre meinen Studenten die Mathematik näherbringen sollen, sondern erforschen, warum ich 50 Jahre brauchte, um nach meinem Syndrom Schulchor bei den groove@grufties soviel Spass zu haben. Ich hoffe, noch lange und oft.

Jana Rahma

Jana Rahma – geboren 1988 – offen, kommunikativ – eine Frohnatur.

Von Kindheit an waren meine Standbeine Gesang und Theater.
Aufmerksamkeit verschaffte ich mir durch Gesangsauftritte bei jährlichen Sommerkonzerten des Vestischen Gymnasiums Bottrop-Kirchhellen, anderen Feierlichkeiten und mit Theaterstücken der Kulturwerkstatt in Bottrop.

Dadurch motiviert und inspiriert – lernte ich an der Arturo Schauspielschule in Köln und wechselte nach zwei Jahren zum Diplomstudiengang „Schauspiel“ an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft bei Bonn.

Somit erreichte ich im Sommer 2014 mein staatliches Diplom Schauspiel an der Alanus Hochschule für Kunst & Gesellschaft bei Bonn.

Neben dem Schauspielen in Kurzfilmen, Werbeproduktionen und Theaterinszenierungen bin ich darüber hinaus als Sprecherin tätig.

Theda von Schack

Mein musikalischer Lebenslauf:
Nach einer „klassischen“ musikalischen Ausbildung auf der Block- und Alt-Flöte, folgte im Alter von 10 Jahren die Klavierstunde, um meinem besser spielenden Bruder nachzueifern. Der Chorvirus meiner Mutter (sie sang 40 Jahre im Kirchenchor) sprang erst Mitte der 90er Jahre auf mich über. Der neugegründete Evergreenchor brachte mir swingende Highlights und nach zwei Jahren ging ich sogar noch in einen 2. Jazzchor.
Als die Chorroutine überhand nahm und der 1. Chor zu klassisch wurde, folgte ich einer neuen Herausforderung: ein bisschen Schauspiel und Rock und Pop im Generationenchor Groove@Grufties. In die neuen Rhythmen fühlte ich mich bald ein, obwohl die Songs mir größtenteils unbekannt waren, aber ich stehe zu den Aussagen dieser Stücke. Die klassische Chormusik hat mich jetzt erst im Jahre 2013 verführt, weil ich in einem 3. Chor die Tangomesse von Palmeri mitsingen werde. Als letztes wünsche ich mir noch in einem Orchester mitzuspielen……… vielleicht Triangel, alles andere ist wohl Utopie.

Uta Schäfer

Im zarten Alter von vier Jahren bereits hinter den Kulissen des Staatstheaters Magdeburg vor dem Star-Tänzer in voller Maske als „Teufel im Dorf“ (Ballett, Lhotka) erschrocken, wuchs ich als Kind eines Kapellmeisters ständig mit Musik auf. Nach Klavierspielen (seit dem 7. Lj.), Singen in (Kinder-)Chören und Kantoreien, nach Jazz-Kneipen-Szene in Hamburg, vielen Rock- und Rockpalast-(WDR-)Konzerten in Köln und Umgebung, nach Konzert-/Flamenco-Gitarrespielen, Flamenco-Tanzen und u. a. (Sekretärin, Lektorin, Dozentin f. Deutsch als Zweitsprache) (Musik-)Lehrer-Dasein … – wurde ich plötzlich mit dem Angebot von Michael Barfuß konfrontiert, in einem Generationenchor des Theaters Bonn mitzumachen. Bedenken zu meiner Zeitnot wischte mein Chornachbar Steve (s.o.) hinweg mit der Bemerkung: „DIE zwei Stunden Zeit in der Woche wirst du wohl haben!“ Ich konnte nicht widerstehen, einmal wieder mehr hinter die Kulissen des Theaters schauen zu können, weiter die Bretter zu betreten, die „die Welt bedeuten“ und vor allem mitzuerleben, wie Michael Barfuß professionell mit uns arbeiten würde. Wenn auch mitunter mehr, und zwar bedeutend mehr Zeit als zwei Stunden wöchentlich für dieses Unterfangen Groove@Grufties aufzuwenden sind – es ist hoch interessant, anregend und erfreulich, bei dieser Theaterarbeit mitmachen zu dürfen! Dem Theater Bonn und besonders Michael Barfuß sei tausendfach Dank!

Jenny

„Rauher Kehle Sang, hell die Gläser klingen“ – Während ich bei den Pfadfindern lauthals das Folk-Repertoire mitsang, lernte ich im Klarinetten-Unterricht 13 Jahre lang die klassische Musik kennen. Dazu übernahm ich die musikalischen Vorlieben meiner Geschwister: Queen, The Housemartins, Garth Brooks und mehr. Die Hysterie meiner Schulkameradinnen für die Kelly Family, die Back Street Boys und dergleichen konnte ich nicht teilen. Ich brachte mir lieber selbst Klavierspielen bei und verlieh meinem pubertären Liebeskummer in eigenen Liedertexten Ausdruck. Der weiteren Katharsis dienten die regelmäßigen Besuche der Aufführungen des Theater Bonns.
Während meinem Studium der Musikwissenschaft, Anglistik und vergleichenden Literaturwissenschaft Studium lernte ich dann den Jazz kennen. Ich verliebte mich in George Gershwin und Cole Porter zugleich und in Ella Fitzgerald noch dazu und und und… ich bin immer noch verliebt! Und dann bemerkte ich endlich, dass mir das Singen doch immer am meisten Spaß gemacht hat und dass ich es nun endlich richtig lernen will. Ich beschloss, Gesangsunterricht zu nehmen und das war vielleicht die beste Entscheidung meines Lebens. Nach dem Studium war ich dann für ein Jahr Work&Travel in Australien und das war wahrscheinlich das beste Jahr meines Lebens… wir werden sehen… Nach meiner Rückkehr suchte ich nach einer Möglichkeit „schnell wieder ans Singen zu kommen“ und freute mich über die Aufnahme in den Jazzchor der Uni Bonn. 4 Jahre und weitere Musikprojekte später, erreichte mich dann diese Email, die dazu einlud für den Generationenchor am Theater Bonn vorzusingen. Das „Theater Bonn“ – für mich eine bekannte Größe. Verlockend! 2 1/2 Jahre und 20 Mal „Rock’n’Rollator-Show“ später, weiß ich: „Das war definitiv – und nicht nur vielleicht – das beste Musikprojekt bei dem ich bisher mitgemacht habe!“
Groove@Grufties: Let’s keep on rocking!

Wolfgang Schriefer

Verheiratet, keine Kinder, aber 3 Patenkinder. Vater Musiker, Klavier, Akkordeon, Mutter sang zu Hause dazu, ich mochte keinen Klavierunterricht, beim Vater. Nachdem er tödlich verunglückte, nach einem Auftritt, war`s mit der Musik vorbei. Erst mit ca. 16 Jahren versuchte ich mich am geerbten Akkordeon und gab nach ein paar Wochen auf. Lernte Eisenbahner – mein Traum, ich liebte die Eisenbahn, mehr als ein Job – machte die Prüfung in der Kommende Ramersdorf. Wurde mit 21 erwachsen, brachte mir Gitarrespielen bei. Sang von da an mit Freunden die Lieder der Sechziger, etc. 1998 bis 2005 Rhythmusgitarre und Gesang in einer Rock-Coverband, die unbekannt blieb, aber einige Auftritte, gute und schlechte absolvierte. 2002 begann ich mit Gesangsunterricht, 2011 mit Klavier nach über 50 Jahren erneut. Jährlich einige Auftritte mit der Schule. Jetzt im Rentenalter mein Ziel gefunden: die Groove@Grufties.

Helma

viel gelernt, viel studiert, sehr viel gearbeitet und endlich, im “ Alter“: kreativ sein können beim Singen, Spielen und Tanzen.

Marie Schütz

Elisabeth Stahl

Aufgewachsen auf dem Lande als echtes „Eiflermädchen“, alte 68zigerin (Jahrg.1950), mit Vorliebe für kölsches Liedgut, Lehre als medizinische Fachangestellte, Abitur neben dem Beruf am Abendgymnasium, Studium von Geographie und Sport, über 30 Jahre gymnasialer Schuldienst, Ausbildung als Drogenberaterin und Mediatorin.
Jetzt pensioniert, ehrenamtlich engagiert beim Kinderschutzbund, bei der Telefonseelsorge und als grüne Dame im OP Bereich. In der Freizeit viel, viel Sport und … natürlich singen und spielen bei den „Groove@Grufties“.

Maria Wallau

Heike Winkhoff

Jahrgang 1983…damit eigentlich zu alt für die Jungen und zu jung für die Alten…der Generationenchor hat mich dennoch in seine 2. Staffel rekrutiert und ich finds klasse!
Meine Laufbahn: Chor- und Gesangserfahrung durchgängig seit 1994, von Schulchören und über Sängerschaft im Studium bis hin zu eigenen Bands, Mitgliedschaft in der StageFit Vocal Company und natürlich den Groove@Grufties hab ich nie ohne Gesang leben können.
Nach Grundschule und Gymnasium hab ich mich mit studieren versucht, der Bachelor reichte mir, dann Auslandsaufenthalte und neuer Beruf.
Nebenbei bin ich auch noch begeisterte Näherin und bau gerade mein eigenes Label auf…
Mein Motto: Leben ohne Musik ist ein Irrtum!

Michael Barfuß

arbeitete als Musikalischer Leiter, Komponist und Arrangeur am Wiener Burgtheater, am Züricher Schauspielhaus, dem Staatstheater Kassel, am Grillotheater Essen, am Staatstheater Darmstadt, am Jungen Theater Göttingen, am Staatstheater Oldenburg und am Theater Oberhausen.
Seit 2003 ist Michael Barfuß Musikalischer Leiter und Regisseur am Theater Bonn.

Céline Brandt

Heike

Jg 1943
Diplompädagogin. Früher: Dozentin und Erwachsenenbildnerin in verschieden Fachfeldern sowie hauptamtliche Gewerkschaftsekretärin. Jetzt noch gelegentlich: Gender-Trainerin, Moderatorin, Mentorin. Mit vielen anderen meiner Generation treibt mich schon länger das Thema um: „Das Alter neu erfinden..“ , gesellschaftlich, privat und auch im Kulturbetrieb. Die Rock’N’Rollator Show ist für mich ein guter Beitrag hierzu, berührend, witzig und zum Nach – und Weiterdenken anregend. Und die Musik? Ab dem Alter von 10 Jahren im Chor gesungen und Violine gespielt in einem dörflichen Kinderensemble. Highlights: Haydn‘s Kindersinfonie und „Wir bauen eine neue Stadt“ von Hindemith, Auftritte im Jugendfunk des NDR. Als Jugendliche und Studentin Kammermusik. In den frühen 70igern Mitbegründerin einer Agitpropgruppe. Straßentheater, Brecht-Weil-Stücke, Musik für internationale Solidarität, später wieder Chorgesang – just for fun.

Ursi

Während eines Bombenangriffs erblickte ich das Restlicht des Luftschutzbunkers.

Seit frühester Kindheit singe ich, ab dem 10. Lebensjahr fast immer in einem, manchmal auch in zwei oder drei Chören. Mein Jugendtraum war, Koloratursängerin oder Balletttänzerin zu werden.
Der Traum ist geplatzt.
Ich wunderte mich darüber, dass man singen erst lernen muss. Das konnte man doch sowieso.
Seit nicht allzu langer Zeit nehme ich etwas Gesangsunterricht, weil es doch nicht so leicht ist, wie ich dachte.
Mit 10 Jahren fing ich an, Klavier zu spielen, später kamen Geige und Orgel dazu. Im Erwachsenenalter habe ich mir erst selbst die Flötentöne beigebracht und später den Grundschülern.
Die Liebe zur Klassik habe ich mit der Muttermilch eingesogen. Andere Musik tolerierte ich als Backfisch nur zum Tanzen. Dann entdeckte ich den Jazz, der mir einigermaßen gefiel.
Als Grundschullehrerin habe ich sehr viel Musikunterricht gegeben und Singspiele z.B. von Cäsar Bresgen und später auch von mir selbst gedichtet und vertont mit Orfforchester und Kinderchor aufgeführt.
Mit 66 Jahren fing mein Leben mit Pop und Rock an. Ich war diesbezüglich Analphabetin.
Der Jugendclub des Theaters Bonn lud Senioren ein und entwickelte unter der Leitung der Theaterpädagogin Yvonne Schwartz und unter Mitwirkung des musikalischen Leiters des Theaters Michael Barfuß ein Theaterstück mit Szenen aus unserem Leben. Ich lernte, mich zu trauen und habe sogar gerappt.
Meine Freundin Steffi und ich traten in der Folgezeit als Mitglieder eines Backgroundchores in „The night at the opera“ und „best of the night….“ in der Oper Bonn auf.
Dann wurde der Generationenchor „The Groove@Grufties“ gegründet. Das war für mich die Gelegenheit, weiterhin Musiktheater zu spielen.
Anzumerken wäre noch, dass ich unzählige Hobbys habe. Das wären z.B. Bergsteigen, Fotografieren und Malen als Mitglied einer Künstlergruppe mit bereits mehreren Ausstellungen…

Rudi Schmitz

Mit 16 schon im Chor (Männer) gesungen. Mit den Jahren in mehreren Chören und solistisch tätig.
Von 1984-1994 im Extrachor des Theater Bonn. Seit Februar 2011 unter Michael im Generationenchor.

Frieda Wichtmann

Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen.

1993 mit „Calling You“ von Jevetta Steele in den Sommer geboren, 1995 von „Müde bin ich, geh zur Ruh“ in den Schlaf gewiegt. Von Annies „Tomorrow“ vier Jahre später an den Fernseher gefesselt worden und in eigenem Englisch bei „Yellow Submarine“ laut mitgeträllert. Mit elf auf Britneys „Toxic“ wilde Choreographien entwickelt und mein erstes „Wir sind Helden“-Konzert bei „Kann ich das behalten?“ genossen. Eine wilde Hip-Hop-Phase mit „Window Shopper“ eingeleitet und dann doch wieder auf den rechten Weg gefunden, Paolo Nutinis „Last Request“ im Ohr.

Meinen ersten großen Liebeskummer heulend und schluchzend bei Philipp Poisel und Coldplay zelebriert, mit Arethas „R.E.S.P.E.C.T.“ neuen Mut gefunden und mich halsüberkopf ins Getümmel geschmissen.

Nach London gefahren um MGMTs „The Youth“ zu lauschen, seltsame Vögel wie die Pollywogs in Köln bewundert und mich in alte Zeiten gewünscht, wo die Musik noch ausdrucksstark war.

2012 zwei Festivals beigewohnt, bei „I will Dance“ (Katzenjammer) im Regen und Dreck getanzt, meinen Lieblingen die Worte von „White Blank Page“ vom Gesicht abgelesen und mit geschlossenen Augen die Klänge von XX´s „Angels im Bauch gespürt.

Viel Zeit mit meinen Oldies genossen, mit Rudi fürs Fernsehen „gecatwalkt“, mit Uli gekocht, mit Jörg den Weg auf die Bühne überwunden, eine Menge Freunde gefunden, mit Viki gebrochene Herzen zusammengeklebt und den Mädels „Landslide“ genossen und gelernt, wie das Altern das Schönste auf der Welt sein kann.

Valerie Haunz

Ich wurde 1997 geboren und bin somit das Küken des Ensembles.

Seit meiner Kindergartenzeit sind Musik, Schauspiel und Tanz meine Leidenschaft.
Ich war schon immer in Chören aktiv. Seit meinem 6. Lebensjahr spiele ich Klavier und seit meinem 9. Lebensjahr erhalte ich Gesangsunterricht. Ich habe bei zwei Musical-Produktionen am „Jungen Theater Bonn“ mitgespielt und durfte auch schon mehrfach Rollen bei Musical-Produktionen des „Kinder ins Konzert e.V.“ spielen.

Mit großer Freude habe ich früher, an meiner Schule, selbst bei den Musical-Produktionen
auf der Bühne gestanden. In den letzten Jahren begeistere ich mich jedoch auch sehr dafür, die jüngeren Mitschüler auf ihre Auftritte vorzubereiten.

Seit einem Jahr bin ich in der integrativen Freizeitgruppe unserer Kirchengemeinde aktiv.
Mich beeindruckt hier immer der selbstverständliche und freundschaftliche Umgang miteinander, egal ob behindert oder nicht.

Im nächsten Jahr werde ich mein Abitur machen. Ich kann mir dann vorstellen,
eine Ausbildung im künstlerischen Bereich zu absolvieren, Gesang oder Schauspiel, oder etwas ganz anderes, vielleicht im pädagogischen Bereich.

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